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Kindergarten „St. Anna“ entsteht: Großkräne setzen Module an Ort und Stelle
Auf dem Gelände in der Schlierstädter Straße nimmt der Neubau des Kindergartens „St. Anna“ sichtbar Form an. Nachdem in der vergangenen Woche die Bauteile angeliefert wurden, begann am Dienstag der Aufbau der insgesamt 15 Module. Die Module waren bereits weitgehend vorbereitet, sodass beispielsweise Estrich und Fußbodenheizung schon eingebaut sind. Zwei Großkräne setzen seitdem die einzelnen tonnenschweren Module Schritt für Schritt an ihre vorgesehenen Positionen. Plangemäß konnte die Montage der Module im Laufe des Mittwochs abgeschlossen werden. Bürgermeister Galm und Bauamtsleiter Steinmacher dankten der ausführenden Firma Farmbau für die termingetreue Ausführung der Arbeiten.
Das neue Gebäude – übrigens der erste Neubau eines Kindergartens der Stadt – entsteht in einer modernen Hybrid-Holzbauweise. Während die Unterseiten der Module aus Beton bestehen, werden Wände und Decken aus Holz gefertigt. Auf einer Nutzfläche von rund 910 m² entstehen vier Gruppenräume mit zugehörigen Schlaf- bzw. Nebenräumen, mehrere Funktions- und Verwaltungsbereiche, ein Mehrzweckraum sowie eine Küche mit angrenzendem Speiseraum. Der Kindergarten ist zunächst für zwei U3- und zwei Ü3-Gruppen ausgelegt und bietet 70 Betreuungsplätze. Eine spätere Erweiterung auf bis zu vier Ü3-Gruppen wäre prinzipiell möglich. Die Betriebsführung wird in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde erfolgen.
Parallel zum Innenausbau, der bis Ende Februar abgeschlossen sein soll, beginnen Anfang des kommenden Jahres die Arbeiten am Außengelände. Dazu gehören unter anderem die Einrichtung der Freiflächen, die Anlage von 18 Parkplätzen sowie die Montage der neuen Spielgeräte. Die vollständige Fertigstellung des Projekts ist bis März vorgesehen, sodass der Umzug des Kindergartens St. Josef in die neuen Räumlichkeiten für April geplant ist.
Die Gesamtkosten des Neubaus liegen bei rund 4 Millionen Euro, wovon etwa 3,3 Millionen Euro auf das Gebäude selbst entfallen. Für Ausstattung, Außenanlagen und Spielgeräte sind weitere Mittel eingeplant. Die Stadt erhält für das Vorhaben 360.000 Euro aus dem Ausgleichsstock sowie 144.000 Euro aus Förderprogrammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Den verbleibenden Betrag trägt die Stadt Osterburken.



