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Bofsheim

Bofsheim
Ortsvorsteher Werner Geiger

Rathaus Bofsheim
Sindolsheimer Straße 4
74706 Osterburken
06295 426

Sprechstunde Verwaltung:

Montag: 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr
Donnerstag: 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Ortsvorsteher

Werner Geiger
06295 688 (privat)
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Sprechstunde:

nach Vereinbarung

Wissenswertes über Bofsheim

Die Eingemeindung der früheren selbständigen Gemeinde Bofsheim zur Stadt Osterburken erfolgte zum 1. Januar 1974.
Zurzeit wohnen ca. 380 Einwohner in Bofsheim.

Die dörfliche Gemeinschaft wird getragen von verschiedenen Vereinen.

Neben der Chorvereinigung „Eintracht“, die erst vor kurzem ihr 150-jähriges Bestehen feierte, gibt es einen Sportverein und eine Freiwillige Feuerwehr. Auch der Reitverein Osterburken hat sein Domizil in Bofsheim.

Vereinsfeste wie das Maibaumfest, das Sportfest, das Waldhüttenfest, der Reitertag und das Kartoffelfest sind fester Bestandteil im Jahresverlauf und erfreuen immer wieder Einwohner und Gäste .

 

In der Astrid-Lindgren-Schule befindet sich neben dem Dorfgemeinschaftsraum ein Kleinschwimmbad, das sowohl von Kindern wie auch von Senioren rege genutzt wird.

Träger des 2 gruppigen Kindergartens, darunter eine Kleinkindgruppe, ist die Evangelische Kirchengemeinde Bofsheim.

 

Mehrere überörtliche und bekannte Radwege durchqueren die reizvolle Gemarkung. So führt z.B. der Deutsche Limesradweg, der Main-Tauber-Fränkische Radachter und der Skulpturenradweg durch den Ort.

Bauplätze stehen derzeit sowohl am Ortsrand als auch innerörtlich zur Verfügung.

Zahlreiche Dorfentwicklungsmaßnahmen, auch im privaten Bereich, trugen in der Vergangenheit zu einer Verschönerung des Ortsbildes bei.

Im Jahre 1994 wurde Bofsheim Kreissieger beim Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden.“

Der den Ort überragende Kirchturm, der Evangelischen Kirche, stammt aus dem 13./14. Jahrhundert.

Im ehemaligen Rathaus ist die Ortschaftsverwaltung und ein Bürgersaal eingerichtet.

Das einzige noch im Ort verbliebene Gasthaus „Zur Krone“ befindet sich seit vielen Jahren im Familienbesitz und erfreut sich auch in der Umgebung großer Beliebtheit.

 

Hemsbach

Hemsbach
Ortsvorsteher Christoph Groß

Rathaus Hemsbach
Mauritiusstraße 5
06291 648659
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Sprechstunde Verwaltung:

Mittwoch: 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Ortsvorsteher

Christoph Groß
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Wissenswertes über Hemsbach

Hier finden Sie kurz und knapp einen Überblick über die Dorfgeschichte. Alte Ansichtskarten, Fotos und Schnappschüsse finden Sie in der Galerie auf www.rinschbachtal.de. Die Geschichte Hemsbachs reicht bis weit ins Mittelalter zurück: Seine erste urkundliche Erwähnung beläuft sich auf das Jahr 837 unter Herrschaft Kaiser Ludwigs des Frommen unter dem Namen „Heinwinesbach“ (=Ort am Bach des Heinwin). Der Edelmann Konrad von Dürn herrschte um 1236 über Hemsbach, er vermachte seine dortigen Einkünfte dem Zisterzienserkloster Seligental bei Schlierstadt.

Im Jahre 1428 wurde Hemsbach zusammen mit Zimmern, Seckach und Schlierstadt Klosterdorf von Seligental. Hemsbach hatte in der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg etwa 130 Einwohner, im Mittelalter sollen es jedoch erheblich mehr gewesen sein: Nach dem Dreißigjährigen Krieg 1648 zählte man nur noch drei Familien mit 12 Kommunikanten (Zum Vergleich: 1619 waren es 185 Kommunikanten in 30 Familien). Schon 1359 wurde in Hemsbach eine eigene Pfarrei gegründet, 1605 kam diese zu Schlierstadt, da die Pfarrstelle verwaist war.Hier kommen wir mit der Mauritiuskirche in Verbindung. Sie stammt aus dem 11./12. Jahrhundert, laute einer Sage hat ein Kreuzritter das Kirchlein erbaut. Zunächst war nur eine viereckiger Wehrturm vorhanden, in dem sich die Menschen in Kriegszeiten geschützt hatten. Später wurde noch ein Kirchenschiff angebaut. In der Kirche sehen wir viele Wandmalereien, so zum Beispiel an der Turmdecke eine Abbildung der vier Evangelisten und an der Wand die Krönung Marias. Die Fresken stammen aus dem 14./15. Jahrhundert. Auch im Langhaus gibt es einige Wandmalereien, so zum Beispiel die Schöpfungsgeschichte. Auch die Fenster wurden verziert, so stellt eines die Leidens- geschichte Jesu dar. Sehenswert ist eine große Marienstatue, die in einen der seitlichen Altäre eingepasst ist. Dr. Elmar Weiß aus Osterburken, der sich mit der Geschichte Hemsbachs und der Kirche auseinandergesetzt hatte, konnte feststellen, dass Hemsbach vom Mittelalter bis zur napoleonischen Zeit ein Wallfahrtsort gewesen war.

1870 fand schließlich die Eingemeindung der Pfarrei nach Osterburken statt. Dies wurde jedoch im vergangenen Jahrhundert noch einmal geändert, sodass die Pfarrei nun Adelsheim angehört, welches jedoch wiederum zum Pfarrverband Osterburken gezählt wird. Politisch ist Hemsbach seit der Gemeindereform 1971 Stadtteil von Osterburken.

In der Zeit nach der Gemeindereform und somit der Eingliederung nach Osterburken wurden vielerlei Maßnahmen zur Verschönerung des Ortsbildes und zur Verbesserung der Infrastruktur durchgeführt, so zum Beispiel Mitte der Achtziger die Errichtung einer Grillhütte mit Bolzplatz, Mitte der Neunziger Jahre die Einrichtung eines Kindergartens 1993, Außensanierung der Mauritiuskirche unter Pfarrer P. Berg, Straßenerneuerung Hemsbach-Adelsheim, Schaffung zweier Baugebiete „Hohe Steige“ und „Am Eber“ und der Bau eines Hochwasserrückhaltebeckens im Jahr 2000/2001.

In den letzten Jahren wurden mit dem Bau des Brunnenplatz, des neuen Bolzplatzes, Familienplatzes, Spielplatzerweiterungen, Gründung der Jugendgruppe mit Bauwagen, Rad -und Wanderwege, FFW Gebäude, Sanierung Gemeindehaus und Grillplatz sowie weiterer innerörtlicher Projekte und Veranstaltungen die Attraktivität des schönen Hemsbach voran gebracht.

Der Kindergarten in Hemsbach bietet seit Oktober 2017 auch Mittagessen an und legt viel Wert auf die Natur.

Schlierstadt

Schlierstadt
Ortsvorsteher Jürgen Breitinger

Rathaus Schlierstadt
Heckenstraße 1
74706 Osterburken
06292 223

Sprechstunde Verwaltung:

Dienstag: 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Donnerstag: 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Ortsvorsteher

Jürgen Breitinger
0160 91529700 (tagsüber)
06292 7249 (privat)
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Sprechstunde:

Dienstags 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr
und nach Vereinbarung

Wissenswertes über Schlierstadt

Schlierstadt liegt im Bauland einer sanften Hügellandschaft, südöstlich des Odenwaldes. Mit etwas mehr als 800 Einwohner ist es der größte Stadtteil der Stadt Osterburken.

Die Geschichte von Schlierstadt wird erst in römischer Zeit, zwischen 150 und 260 n. Chr. greifbar und nachvollziehbar. Baureste und Scherbenfunde zeugen von römischer Besiedlung. Der Obergermanisch-Rätische Limes verlief nur wenige Kilometer östlich. Der Ortsname lässt auf eine Siedlung im 7./8. Jahrhundert schließen. „Slier“ bedeutet so viel wie schlammiger, feuchter lehmiger Boden. Eine schriftliche Erwähnung in einer angeblich von Kaiser Otto III. im Jahr 996 ausgestellten Urkunde ist vermutlich eine Fälschung, die erst im 13. Jahrhundert angefertigt wurde. Dennoch wurde im Jahre 1997, wenn auch ein Jahr später, das 1000-jährige Bestehen des Ortes gefeiert. 1236 wird das Kloster Seligental gegründet und die Quellen über Schlierstadt werden reichlicher. Das Kloster hatte die Ortsherrschaft bis 1561. Als die letzte Nonne das Kloster verlassen hat wurde es zu einem Hofgut umgewandelt. In den Jahren 1995 – 2000 wurden die Überreste des Klosters konserviert um sie der Nachwelt zu erhalten. Im Jahr 1766/67 wurde die heute noch stehende und in den Jahren 2011 – 2013 Innen sanierte Kirche gebaut. Die katholische Pfarrkirche ist dem heiligen St. Gangolf geweiht. Seit 1955 findet zum Gangolfstag im Mai der jährliche Gangolfsritt, eine Reiterprozession statt.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte Schlierstadt wie heute über 800 Einwohner. Am 1. Januar 1975 wurde Schlierstadt nach Osterburken eingemeindet.

Der örtliche Tennis- und Sportverein, der Heimatverein und der Musikverein sind die größten Vereine in Schlierstadt. Ferner wird der ehemalige Segelflugplatz, einer der ältesten Sprungplätze Deutschlands heute für Fallschirmsport genutzt. Den Fallschirmsprungbetrieb wickelt seit Frühjahr 2009 die in Schlierstadt ansässige Southsidebase GmbH ab.

Zwei Unternehmen (eine Elektrofirma und das Bauländer Kunststoffwerk) sind im Ort als Arbeitgeber ansässig. Auf den mageren Kalkböden werden vorwiegend Getreide, Mais, Raps und Zuckerrüben angebaut, in neuerer Zeit auch wieder Dinkel, die für das Bauland typische Grünkern-Getreideart. Von den ursprünglich einmal über 60 kleineren und mittleren landwirtschaftlichen Betrieben sind heute nur noch drei Haupterwerbslandwirte übrig geblieben.